Seitenetikettierung


Die Seitenetikettierung wird oftmals eingesetzt, um Lebensmittelverpackungen, Kosmetik- und Haushaltsprodukte, Glas- und Kunststoffflaschen oder Kartons etc. mit variablen Daten wie MHD, Chargen-Nr. oder Inhaltsstoffen zu versehen. Egal ob flache (z. B. Faltschachteln), eckige (z. B. Kartons) oder ovale Formate (z. B. Flaschen): Für den Abverkauf am Point of Sale ist die optische Wirkung und damit der perfekte, faltenfreie Sitz der Etiketten von großer Bedeutung.

Bei der häufig verwendeten Zweiseiten-Etikettierung ist deshalb eine exakte Zentrierung im Moment des Etikettiervorgangs sinnvoll. Bei kleineren Produktionsmengen geschieht das am einfachsten über eine halbautomatische Lösung: Das Produkt wird dabei einfach in eine Aufnahmevorrichtung gestellt und dann manuell auf einem Schlitten zwischen zwei Etikettierern hindurch geschoben. Im Moment des Aufspendens wird das Produkt automatisch fixiert. Das Ergebnis sind exakt platzierte Etiketten. Der Größe der Produkte sind dabei praktisch keine Grenzen gesetzt – lediglich die Aufnahmevorrichtung muss angepasst werden. Die Haltevorrichtung für die Produkte lässt sich mit wenigen Handgriffen austauschen, so dass auch bei wechselnden Packungsformen kurze Rüstzeiten gewährleistet sind.

Bei mittleren und großen Produktionsmengen empfiehlt sich der Einsatz einer automatischen Anlage, die bei Bedarf auch höchste Anforderungen an die Präzision erfüllt. Für die exakte Positionierung der Etiketten im Beilauf sorgt hier eine besondere Form der Zentrierung. Bei der HERMA Anlage wird das Produkt auch während des Etikettiervorgangs fixiert und zentriert. Dazu fährt der spezielle Zentrierer der Anlage synchron zum Transportband mit. Marktüblich erfolgt das genaue Ausrichten des Produktes und das Etikettieren dagegen in zwei getrennten Vorgängen. Selbst bei minimaler Positionsveränderung zwischen dem Zentrier- und dem Etikettiervorgang kann das Produkt, anders als bei der HERMA Lösung, deshalb seine Position verändern – mit sichtbaren Folgen für den genauen „Sitz“ der Etiketten. Egal ob Primär- oder Sekundärverpackungen: HERMA hat für jedes Einsatzgebiet eine wirtschaftliche leistungsgerechte Anlage.

Wichtig bei der Seitenetikettierung

  • Leistungsgerechte Anlagen: Bei vielen volumenstarken Konsumprodukten bzw. kleinformatigen Produkten müssen ein hoher Durchsatz und Hochgeschwindigkeit möglich sein.
  • Exakte Zuführung: Die Produktführung erfolgt bei automatischen Anlagen entweder über angetriebene Seitenbänder oder über spezielle Führungsschienen. Flexibel und präzise verstellbar. Auf verschiedene Größen und Produkttypen anpassbar.
  • Praxisgerechte Integrationsmöglichkeiten: Entsprechende Anlagen müssen sich darüber hinaus problemlos um Druck-, Kontroll- und Auswurfvorrichtungen erweitern lassen.