Obenauf- und Bodenetikettierung

Für drunter und drüber

Die Obenauf- und Bodenetikettierung gehört zu den meist verbreiteten Etikettierarten. Sie wird oftmals eingesetzt um vorverpackte Lebensmittel oder vorgedruckte Verpackungen mit variablen Daten zu versehen, zum Beispiel mit MHD, Chargen-Nr. oder Inhaltsstoffen. Ebenso häufig werden damit aber auch Aktionsetiketten oder Ähnliches aufgebracht. Man findet die Obenauf- und Bodenetikettierung deshalb beispielsweise bei frischen, aber vorverpackten Käse-, Wurst- und Fleischwaren. Aber sie kommen auch bei Kosmetika, Arznei- und Genussmitteln zum Einsatz. Je nach Anforderung wird dabei zum Teil nur von oben bzw. nur von unten etikettiert, in der Regel im Beilauf. Die Bandbreite möglicher Primärverpackungen reicht von Tiefziehverpackungen über Dosen bis zu Glas- und Kunststoffbehältern. Gerade bei Konsumprodukten kommt es dabei nicht nur auf die Geschwindigkeit, sondern auch die exakte Positionierung an. Auch Sekundärverpackungen wie Umkartons finden Obenauf- und Bodenetikettieranlagen Verwendung. HERMA hat für jedes Einsatzgebiet eine wirtschaftliche leistungsgerechte Anlage.

Wichtig bei der Obenauf- und Bodenetikettierung

  • Angemessenes Tempo: Die Geschwindigkeiten entsprechender Etikettieranlagen sollten von 100 Stück bis 250 Stück pro Minute reichen.
  • Abgestimmte Ausführung: Je nach Beschaffenheit der zu etikettierenden Oberflächen kommen darauf abgestimmte Spendevorrichtungen zum Einsatz.
  • Exakte Zuführung: Die Produktführung erfolgt entweder über angetriebene Seitenbänder oder über spezielle Führungsschienen.
  • Präzises Spenden: Die maximale Abweichung in Laufrichtung sollte bei ± 2 mm und in Querrichtung bei ± 1,5 mm liegen.